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Vorsätze für das neue Jahr

Start ins neue Jahr
Foto: Pixabay

Stress vermeiden, sich gesünder ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören sind häufige Neujahrsvorsätze. Neben diesen gibt es aber auch einige Vorsätze, bei denen man nicht nur sich selbst sondern auch der Natur etwas Gutes tut!

Weg mit dem Verpackungsmüll

Deutschland ist weiterhin absoluter Spitzenreiter in Europa, wenn es um den Verpackungsmüll pro Kopf geht – ganze 220 Kilogramm Verpackungsmüll fallen zur Entsorgung pro Kopf an. Dabei können schon kleine Änderungen, wie beim Einkaufen eine Einkaufstasche dabei zu haben, mehr frische unverpackte Produkte zu kaufen und den To-go- Kaffeebecher am Morgen zu vermeiden, einen großen Unterschied machen.

Weniger Plastikprodukte kaufen

Entgegen der ursprünglichen Intention Plastik als hochwertiges Material zu etablieren, wird es heute vor allem gebraucht, um Verpackungsmaterialien und Einwegartikel herzustellen. Viele Produkte des täglichen Bedarfs werden dabei aber nur einmal oder kurz genutzt und landen anschließend im Müll - Nach aktuellen Schätzungen sind etwa 40 Prozent der produzierten Plastikprodukte in weniger als einem Monat Abfall. Dieser immer weiter wachsende Berg an Plastikmüll verursacht ernsthafte Umweltprobleme - Im Jahr 2025 werden voraussichtlich mehr als 600 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert werden.

Essverhalten überdenken

Wie wäre es mit dem Neujahrsvorsatz, ein oder zwei fleischlose Tage in der Woche einzulegen? Denn der übermäßige Fleischkonsum in unserer Gesellschaft verstärkt zum einen den Treibhauseffekt und sorgt zum anderen für schlechte Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden. Mit den fleischfreien Tagen tut man aber nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch seiner eigenen Gesundheit. Auch wer Fairtrade oder Bioprodukte kauft, bewirkt viel.

Weniger Lebensmittel wegwerfen

Weltweit werden jährlich 1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmittel weggeworfen, was circa einem Drittel aller produzierter Lebensmittel entspricht. In Europa wird der pro Kopfverlust laut einer FAO-Studie auf 280 bis 300 Kilogramm im Jahr geschätzt. Um dies zu vermeiden, kann man beispielsweise leicht verderbliche Lebensmittel zuerst verbrauchen, auf eine richtige Lagerung achten, eine Einkaufsliste schreiben und vor dem Einkauf in den Schränken nachgucken, welche Lebensmittel noch vorhanden sind.

Öfter mal das Rad nehmen

Viele Deutsche nehmen das Auto schon für nur wenige Kilometer lange Strecken. Wie wäre es das nächste Mal zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule das Rad zu nehmen oder zu Fuß zu laufen? Damit tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Umwelt einen Gefallen.

Leitungswasser trinken

Kein schweres Schleppen mehr, kein ungesundes Plastik! Fast überall in Deutschland kann man das Leitungswasser problemlos trinken. Dieses hat sogar oftmals eine bessere Qualität als das Abgefüllte, denn Leitungswasser wird in Deutschland von allen Lebensmitteln am strengsten kontrolliert. Durch Wasser aus dem Hahn kann man also sowohl Geld als auch Energie und unnötige Verpackungen sparen.

Mitglied werden oder CO2-Emissionen kompensieren

Überall dort, wo das eigene Einsparpotential des CO2-Ausstoßes ausgeschöpft ist, bietet sich die CO2 Kompensation an. Mit durchschnittlich 500 kg CO2 Aufnahme pro Baum kommt schnell ein großer Beitrag zusammen. Wer möchte, kann direkt über unseren CO2-Rechner mit uns Bäume pflanzen und so CO2 aus der Atmosphäre holen.

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